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Das Stimmenhören

Wer Stimmen hört, hört ganz real gesprochene Worte, die nur er selber wahrnehmen kann. Etwa 6 - 15 % (Untersuchung von John Hearst 2011) aller Menschen hören irgendwann einmal in ihrem Leben Stimmen – ein Großteil davon, ohne dabei krank zu sein. Das Stimmenhören tritt oft in Verbindung mit einem einschneidenden Erlebnis im Leben auf, z.B. können sie im Trauerfall trösten oder bei Hochseeseglern auftreten, die lange Zeit unter extremen Bedingungen alleine sind. Gerade wenn die Stimmen im Rahmen einer psychiatrischen Erkrankung auftreten, sind sie oft sehr quälend.

Ein Netzwerk

Das Netzwerk Stimmenhören gibt es seit 1997. Es entstand aus der Arbeit einer Selbsthilfe- und Trialoggruppe im Sekis und bei der Pinel-Gesellschaft in Berlin. In Anlehnung an die Stimmenhörernetzwerke in den Niederlanden (Stiftung Weerklank) und in England (Hearing Voices Network) sollte ein Netzwerk für stimmenhörende Menschen in Deutschland gegründet werden. So wurde es auf dem ersten Stimmenhörerkongress 1997 in Berlin im Rathaus Neukölln beschlossen. 1998 wurde das Netzwerk Stimmenhören als gemeinnütziger Verein gegründet und ist Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Der Trialog

Das Netzwerk Stimmenhören (NeSt) ist trialogisch organisiert. Das heißt, dass sich hier Stimmenhörende, Angehörige und in der Psychiatrie Tätige (oder andere, die sich beruflich mit dem Thema auseinandersetzen) gemeinsam gleichberechtigt an der Arbeit beteiligen. Aufgaben des Netzwerkes sind es, die Gründung von Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland zu unterstützten und Betroffene, Angehörige und Psychiatriemitarbeiter zu beraten und zu informieren. Hierzu wurden bereits drei Beratungsstellen eingerichtet.

Die Öffentlichkeit

Des Weiteren ist es das Ziel des NeSt, die breite Öffentlichkeit über das Phänomen des Stimmenhörens aufzuklären und deutlich zu machen, dass es sich beim Stimmenhören nicht immer um eine Krankheit handeln muss. Ist das Stimmenhören ins öffentliche Bewusstsein gerückt, kann dies bewirken, dass Stimmenhörende nicht so sehr in Panik geraten, wenn die Stimmen das erste Mal auftreten und sie offen über die Stimmen reden können.

Die Kongresse

Seit 1997 wird alle zwei Jahre im Rathaus Neukölln ein Stimmenhörerkongress veranstaltet. Die Themen waren „Hören auch Sie Stimmen?“ (1997), „Stimmenhören im Wandel“ (1999), „Leben und arbeiten mit Stimmen“ (2001), „Stimmenhören – (k)eine Katastrophe?“ (2003), "Mit Stimmen sprechen" (2005), "Stimmen - hören oder weghören?" (2007), "Stimmen als kreatives Potential" (2009) und "Stimmenhören - Was hat sich bewegt?" (2011). 

Referenten aus dem Ausland und Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet waren und sind dabei. 

Fortbildungen

Für ExpertInnen durch Beruf (Psychiatriemitarbeiter), ExpertInnen durch Erfahrung (Stimmenhörende) und ExpertInnen durch Begleitung (Angehörige) bietet das NeSt ein- bis zweitägige Seminare an und geht dazu auf Anfrage in psychiatrische Einrichtungen. Das NeSt möchte dabei einen neuen Umgang mit den Stimmen propagieren, der über die Gabe von Medikamenten hinausgeht. Wenn die Stimmen auch schlimm sind - wichtig für Stimmenhörende ist es, wieder Herr im eigenen Haus zu sein.

Telefon / FAX in Berlin

Telefon: +49 30 78 71 80 68
FAX: +49 30 68 97 28 41
Email: stimmenhoeren@gmx.de

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